Was tun(?) Podcast



Was tun(?)
ist mein eigener Podcast, in dem es im weitesten Sinne um den Umgang mit der eigenen Ratlosigkeit und die Suche nach Handlungsmöglichkeiten gehen soll. Drei der vier ersten Episoden hab ich mit Musiker*innen aufgenommen, für zukünftige Folgen möchte ich mich aber auch aus der eigenen Blase herausbewegen.



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Für die vierte Episode von Was tun(?) hab ich mich mit der wunderbaren Judith Holofernes auf ihrem heimischen Balkon in Berlin Kreuzberg getroffen.

 

Sie erzählt in einer bemerkenswerten Offenheit von ihren Jahren mit und nach dem Erfolg ihrer Band „Wir sind Helden“, welche Narben sie davon getragen und was sie aus der Zeit gelernt hat. Außerdem sprechen wir unter Anderem über die Erfahrungen, die wir mit dem Loslösen vom Musikbusiness gemacht haben, unsere Rolle als Musiker*innen in der Gesellschaft, politischen Aktivismus und den Umgang mit der eigenen Wut.

 

Wir entdecken viele Parallelen und am Ende gehe ich mit dem Gefühl, in Judith eine große Schwester im Geiste gefunden zu haben.

 


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Bastian Berbner von der Zeit und Alexandra Rojkov vom Spiegel sind die Hosts vom großartigen 180 Grad - Geschichten gegen den Hass - Podcast, der mir Anfang des Jahres so manchen Abend gerettet hat.

Neben den Hintergründen zum 180 Grad Podcast haben wir unter anderem darüber gesprochen, wie die beiden ihre Rolle als Journalist*innen begreifen, was der Beruf mit dem eigenen Menschenbild macht, wie elementar (und manchmal auch schwierig) es ist, neutral zu bleiben bzw. Komplexitäten abzubilden und warum Empathie zu ihren wichtigsten Werkzeugen gehört.

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Im März 2020 hat Eva Milner zusammen mit ihrer Band Hundreds ihr neues Album “The Current” veröffentlicht. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Zeitpunkt natürlich denkbar schlecht und so fallen sämtliche Promotermine sowie die geplante Releasetour komplett flach.

Neben der Frage, wie man als Band in dieser Situation klar kommt, sprechen wir unter anderem über Konsequenzen für die Musikszene, gesellschaftliche Verantwortung, die mit der eigenen Reichweite einhergeht, Hoffnungen in der Krise und wie man am besten damit umgeht, wenn man hin und wieder an der Welt verzweifeln möchte.


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Für meine allererste eigene Podcastepisode hab ich mich mit Marcus Wiebusch von der Hamburger Band Kettcar getroffen. Auch wenn man mir meine anfängliche Nervosität noch ein bisschen anmerkt, ist daraus ein spannendes und teilweise auch intensives Gespräch geworden, aus dem ich viel mitgenommen hab.

Es geht unter Anderem um das Politisch-Sein als Musiker in Zeiten wie diesen, Marcus' Erfahrungen aus den 90ern und den Unterschied zur heutigen Zeit, meine Erlebnisse und Ideen um "Das große Spektakel", die eigene Ratlosigkeit und den Umgang mit Themen, die eigentlich zu komplex sind um sie in einen Song verpacken zu können. Auch wenn zwischen Marcus und mir 20 Jahre liegen und wir beide relativ unterschiedlich sozialisiert sind, landen wir doch beide am Ende nicht selten bei denselben Fragen.



Als Gast

Ich bin auch immer wieder in verschiedenen Podcasts zu Gast. Hier mal eine kleine Auswahl, in der man auch ganz schön die Entwicklung von meinem kleinen Projekt um Das große Spektakel über die Jahre nachverfolgen kann.

2018

Mit Tex von TV Noir habe ich kurz nach dem Abschied von meinem alten Künstlernamen Spaceman Spiff meine ersten Podcasterfahrungen gemacht. Im Gespräch geht es um die Gründe für den Namenswechsel, Singen auf englisch, Kapitalismuskritik und meine ersten Pläne, Musik zu verschenken.

2019

Im A Little Something Podcast hab ich zusammen mit den beiden Musikjournalisten Kotaro Dürr und Jan Wehn über das Musikbusiness und meine ersten Eindrücke nach der Veröffentlichung von Das große Spektakel gesprochen.

2020

Im Gespräch mit Tilman (vor allem bekannt als Tiger Youth) und seiner Bookerin Hannah schauen wir nochmal auf meine Erfahrungen der letzten zwei Jahre zurück. Es geht neben all den schönen Dingen zwischen Honigflatrate, Coronaunterstützung und Ent-Entfremdung auch um die Schwierigkeiten, die eine Abkehr vom Musikbusiness so mit sich bringt.